Rostock – wie es wirklich ist.

März 4th, 2012 § 6 Kommentare

In den letzten Wochen hat mich diese Art von Bildern sehr begeistert. Egal ob es nun um den Twitterer, den Journalisten, das Studentenmagazinmitglied oder den Bundespräsidenten ging. Ich dachte mir: “So was brauchen wir auch für Rostock!” Und das ist das Ergebnis:

Seven resist, flickr / Wikimedia / Marco Fieber, flickr / Arian Kriesch, flickr / NDR / Zum.de

Erstes Online-Projekt für die OZ: Streik der Klinikmitarbeiter in Stralsund

März 4th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Am 2. März gingen in Stralsund die Klinikmitarbeiter auf die Straße, um für Lohnsicherheit zu demonstrieren. Das war das Thema meines erstes Beitrags für die Onlineredaktion der Ostsee-Zeitung, den ich zusammen mit Anne Prachtel und Eva Emendörfer erstellt habe. Das fertig geschnittene Video findet ihr hier.

Minitimer Katzenposter live

Februar 7th, 2012 § 1 Kommentar

Dieses Mal bin ich eher zufällig in ein Musikvideo reingeraten. Es handelt sich um den Mitschnitt eines wunderbaren Songs von Minitimer Katzenposter – der wohl besten Band, die Rostock und wahrscheinlich sogar Mecklenburg-Vorpommern derzeit zu bieten hat. Das Konzert fand am 29. Januar 2012 im Zwischenbau statt. Für das tolle Ergebnis von Kamera und Schnitt ist Andreas Hieronymus verantwortlich.

Videodreh mit Tim Neuhaus

Dezember 9th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Und, wer entdeckt Stephan und mich in diesem wunderschönen Musikvideo?

Tim Neuhaus & The Cabinet: Headdown

Mission Bachelor-Arbeit (Teil 2): Die Facebook-Counter-Revolution

Dezember 7th, 2011 § 2 Kommentare

…läuft. Wie man in diesem Zusammenhang zu sagen pflegt. Es könnte sicher besser laufen, aber Hauptsache ist wohl, dass es weiter geht und ich das Ziel nicht aus den Augen verliere. Mitten in der Nacht überfallen mich zwar schon mal die Gedanken, dass ich das alles niemals schaffen werde, aber insgesamt bin ich noch immer optimistisch, dass es eine gute Bachelorarbeit werden wird. Die Fragestellung nach dem realen Einfluss der neuen Medien auf den Arabischen Frühling fasziniert mich nach wie vor – wirklich ein Vorteil, wenn man sich so lange und so intensiv mit einem Thema auseinandersetzen soll.

Die große wissenschaftliche Problematik bei der Untersuchung der Inhalte von sozialen Netzwerken ist natürlich, dass man zwar jede Menge reliable Daten zusammensammeln kann, da diese in Nutzerstatistiken in der Regel automatisch erfasst werden; man sich aber zugleich nie über deren Validität sicher sein kann, da ja nicht alles, was man in einem sozialen Netzwerk über sich angibt auch der Wahrheit entspricht. Mit anderen Worten: Woher weiß ich, ob die ägyptische Bloggerin, der ich bei Twitter folge, tatsächlich bei diesen Demonstrationen dabei war oder ob sie nicht letztendlich nur von einem kreativen US-Amerikaner mit Langeweile erfunden wurde, wie es sich bei dem Blog „A Gay Girl in Damascus“ herausstellte.

Ein weiterer Aspekt, auf den ich während meiner Recherchen nun immer wieder stoße, ist die Tatsache, dass das Internet, natürlich nicht nur die Einflussmöglichkeiten der normalen Menschen auf der Straße erweitert, sondern auch den Diktatoren und Autokraten dieser Welt neue Instrumente zur Propaganda und Gehirnwäsche in die Hand gibt. Morozov schrieb wirft die berechtigte Frage auf, ob das Internet doch kein „Katalysator für sozialen Wandel“ ist, sondern viel mehr „der Kleber“, der autoritäre Regime vor dem Zerfall bewahrt. Als Beispiel bringt er unter anderem die chinesische ‚50 cent‘-Partei, deren ca. 280.000 Mitglieder für jeden regierungsfreundlichen Kommentar 50 Cent erhalten. Die gute Nachricht dabei: Die radikale Zensur scheint keine befriedigende Lösung zu sein. Ethan Zuckermann spricht in diesem Zusammenhang von der „Cute-Cat-Theory“. Diese handelt davon, dass diejenigen, die die Nutzung des Internets und insbesondere sozialer Netzwerke unterbinden, weniger den Regimegegnern, sondern vor allem all den normalen Menschen schaden, die auf Facebook einfach nur Bilder von süßen Katzen verbreiten wollen. Warum sind es eigentlich immer die Amerikaner, die so interessante Thesen in so treffende und leicht verständliche Bilder bringen?

Hier noch einmal ein Vortrag von Evgeny Morozov mit dem Titel „The Internet in Society: Empowering or Censoring Citizens“, der netterweise auch noch animiert wurde.

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